Word-Clock – Wozu Zahlen, wenn wir doch Worte haben!?

Dezember 3rd, 2009

word-clockDesign ist nunmehr in jeder Lebenssituation wichtig. Wir umgeben uns nun mal gern mit Schönem. Ob Menschen, Mode, Medien – wenn etwas schön ist finden wir es aufregend, interessant und haben es gern. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass die lästigen Dinge im Leben einfach schöner, aufregender oder interessanter anzusehen wären, würden wir diese Dinge plötzlich gerne tun, sehen, machen? Simon Heys hatte eine äußerst interessante Idee, dessen Umsetzung in einem ganz speziell-„Zeitaufwändigem“-Fall, dieser Frage eine Antwort gibt.

Die Zeit ist eins dieser Dinge die absolut hassenswert ist. Wir warten dank ihr, kommen zu spät dank ihr und verpassen viel zu viel dank ihr. Wenn sich die Uhr als so trügerisch darstellt, sind Zahlen wohl das hässlichste was es gibt. Ok …vielleicht liegt es auch an uns selbst, doch trotzdem ist die Uhrzeit nicht all zu schön anzusehen – Simon Heys hat jetzt die Uhr revolutioniert. Wofür brauchen wir Zahlen, wenn wir doch Buchstaben haben?! Genau das wird er sich gedacht haben, als er den typografischen Bildschirmschoner „World-Clock“ entwickelte.

Es stehen zwei verschiedene Anzeigemodi zur Verfügung. Der lineare Modus, weist die Uhrzeit in Worten, sortiert in Zeilen aus – das aktuelle Datum und die Uhrzeit werden rot hervorgehoben und Sekündlich aktualisiert. Im Rotary-Modus erkennen wir wieder das Chema einer Uhr. Die Worte drehen sich um den Mittelpunkt, so stehen Datum und Uhrzeit immer in einer Zeile.

Hier seht ihr das ganze Mal in Aktion:

Word Clock for Mac, PC, iPhone from Simon Heys on Vimeo.

Das Ganze ist übrigens für Windows, Mac und iPhone zu haben und ganz einfach über einen Download mit Unterstützung des Flash-Player-Plugins auch auf dem eigenen Bildschirm verwendbar. „Word Clock“ bietet übrigens im Einstellungsmenü noch weitere Variations-Möglichkeiten, so dass sich auch ganz einfach Font, Sprache oder auch Position auf dem Bildschirm bestimmen lassen.

hier gehts zum Download:

[ZIP] Download for Mac OS X
[ZIP] Download for Windows
Download Flash plugin (required for both versions above)
[ZIP] Download original Mac-native version
Word Clock for iPhone (Open Source port by Jeff Leung)

Was ist CMS?

November 21st, 2009

cmsCMS steht für Content-Management-System und übersetzt sich mit „Inhaltsverwaltungssystem“. Es ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. Es ermöglicht das Komfortable organisieren von Text- und Multimedia-Dokumenten meist für Webseiten. Autoren solche Texte (Content) könnten ein CMS auch ohne Kenntnisse in HTML oder Programmierung bedienen.

Auf medienneutrale Datenerhaltung wird bei einem CMS besonderen Wert gelegt. So bietet ein Content-Management-System, auf Wunsch auch die Möglichkeit, Inhalte zum Beispiel als PDF-oder HTML-Dokument abzurufen. Die Formate werden dann erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert.

Ein CMS kann verschiedenste Systeme transportieren. So unterscheidet man zwischen serverseitigem CMS, clientseitigem CMS, Dynamik und Statistik, Statisches Systeme, volldynamische Systeme, hybride-und halbstatische Systeme. Jedes hat differenziert angelegte Möglichkeiten und Vorteile die sich dem Anwender für seine Zwecke anpassen lassen.

So kann ein CMS zur Unterstützung von Publishing-Prozessen dienen, an dem sich mehrere Personen verschiedener Aufgabenbereichen beteiligen können. So besteht die Option der Überprüfung und Versionierung von eingestellten Texten. Das macht es leicht innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft kontrollierte Prozesse zu führen. Auch für den Webprogrammierer bietet ein CMS die Chance der Vorlagenbereitstellung. So lassen sich unkomplizierter verschiedene Typen von Einzelseiten (Templates) oder Web-Sites.

Mit Hilfe eines Content-Management-Systems kann der Betreiber einer Website, seine Inhalte selbstständig pflegen und dass ohne fachkundliche Kenntnisse der Programmierung oder HTML-Formatierung.

Bilsquelle: http://www.jung-newmedia.de

Webdesign & Suchmaschinenoptimierung

November 17th, 2009

seoDie Suchmaschinenoptimierung hat sich in wenigen Jahren von einem undurchsichtigen Geschäft, mit vielen schwarzen Schafen, zu einem angesehenen und unverzichtbarem Berufszweig gemausert. Wer heutzutage im Wettrennen um die hohen Rankings von Google, MSN, Yahoo und Co. bestehen will, wird früher oder später mit der Suchmaschinenoptimierung konfrontiert. Wo die meisten SEO-Profis heute mit der nachträglichen Optimierung von schon lang bestehenden Websites beschäftigt sind, haben neue Seitenbetreiber die Chance ihre Seite schon vor dem ersten Online-Gang suchmaschinengerecht anzulegen.

Wenn man von SEO hört, denkt man in erster Linie an die Technik – an das, was für User und Betreiber nicht optisch erkennbar ist. Doch genau bei der Optik fängt es meist an. SEO greift meist Hand-in-Hand in die SEM – das Suchmaschinen Marketing. Um eine optimale Webpräsenz als Grundlage für ein erfolgreiches Online-Marketing zu schaffen, bedarf es einem darauf ausgelegten Webdesign. Hierbei gibt es vielerlei Faktoren die Suchmaschinen in ihre Bewertung der jeweiligen Seiten miteinbeziehen. Das Ziel einer erfolgsstrebenden Webpräsenz sollte immer zweierlei Richtlinien verfolgen. Zum einen „Wie gelange ich zu einem hohen Ranking in den Suchmaschinen?“ und „Wie kann ich meinen Kunden gefallen?“. Wenn man beide Fragestellungen im gleichen Maße verfolgt, wird man die Suchmaschinen und die Kunden für sich gewinnen!

Die Antworten auf diese erfolgsbestimmenden Fragestellungen kennen die Profis: Webdesigner und Suchmaschinenoptimierer. Professionelle Webagenturen befassen sich genau mit diesen Antworten und führen ihre Kunden mit Erfahrung und technischem Können an ihr Ziel!

Bildquelle: anhblog.net

Was ist HTML?

November 15th, 2009

htmlHTML steht für Hypertext Markup Language und beschreibt sinngemäß eine Auszeichnungssprache, die auf Text basiert. Sie dient der Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks innerhalb Dokumenten. Solche Dokumente sind die Basis des World Wide Webs und werden mittels eines Webbrowsers dargestellt. Neben der Funktionsweise Inhalte einer Website darzustellen weist HTML auch zusätzliche Angaben wie Metainformationen.

Oftmals wird HTML als Programmiersprache ausgewiesen, jedoch ist sie als Auszeichnungssprache nicht programmiert sondern geschrieben. Zum anschaulichen Vergleich eignet sich das ähnliche Konzept das Satzsystems Tex/LaTeX, das bei der Ausgabe eines Dokuments im Gegensatz zur visuellen Web-Veranschaulichung, per Drucker auf Papier ausgegeben wird.

Ein HTML-Dokument besteht in seiner Zusammensetzung aus 3 Bereichen. Am Anfang der Datei steht der Dokumenttypdeklaration oder auch Doctype der die Definition dessen angibt (Bsp: HTML 4.01.Strict). Dann wird der HTML-Kopf (auch HEAD aufgewiesen) geschrieben. Dieser enthält technische und dokumentarische Informationen, die jedoch zum Großteil nicht über den Webbrowser vom User wahrgenommen werden kann. Um ein klassisches HTML-Dok abzurunden, kommt im dritten Schritt der Body – also HTML-Körper – zum Einsatz. Dieser enthält schließlich die anzuzeigenden Informationen.

Zur Erstellung eines solchen HTML-Dokuments stehen dem Anwender drei verschiedene Varianten zur VerfĂĽgung: Strict, Transitional und Frameset. So sind verschiedene Funktionen geboten, dessen Auswahl vom Anwendungszweck beeinflusst werden. Die neuste Version von HTML nennt sich XHTML und befindet sich derzeitig in stetiger Weiterentwicklung.

HTML ist ein wichtiges Element in der Webdarstellung, ohne das das World Wide Web nicht das wäre, was es ist.

Was ist Typo3?

November 12th, 2009

TYPO3 ist ein Content-Management-System und ein freies Entwicklungsframework für Webseiten. Es wurde von dem dänischen Webdesigner Kasper Skårhøj erfunden und wird heute weltweit 300.000 Mal verwendet. Diese Zahl ist im Vergleich zu anderen Content-Management-System wie beispielsweise Wordpress, Drupal oder Joomla sehr gering, doch dies liegt an dem hohen Anspruch von TYPO3 an seinen Anwender.

Zwar basiert TYPO3 auf der Skriptsprache PHP, verbirgt jedoch eine Menge Raffinesse. Als Datenbank kann PostgreSQL, MySQL oder auch Oracle genutzt werden. Als äußerst komfortabel wird TYPO3 unter anderem wegen seiner zahlreichen Erweiterungs-Funktionen angesehen. Dabei sind derzeit über 4000 solcher Erweiterungen kostenlos verfügbar und ohne das Umschreiben des Programmcodes zu nutzen. So lassen sich problemlos komfortable Shop-und News-Systeme und Diskussionsforen mit TYPO3 umsetzen. Rund um den Erdball sind Anwender- und Entwicklergruppen damit betreut, stetig weiterentwickelt und dient dem nach auch auf Mehrsprachigkeit angelegt.

Wobei TYPO3 schon hohe Anforderungen an die Konfigurations- und Leistungsfähigkeit eines Servers stellt, kommt auf den Webdesigner und Programmierer ein noch viel größeres Stück Arbeit zu. Die Einarbeitungszeit für diese Software wird auf mehrere Monate gesetzt, für den Autor einige Stunden. Wer sich dazu entschließt TYPO3 für seine Website anzuwenden, wird nicht um dessen Konfigurationssprache „TypoScript“ vorbeikommen. Da sich TYPO3 als Königsdisziplin unter Webprogrammieren mausert, spricht die Bereitstellung dieser Leistung im Portfolio einer Agentur, für dessen Innovationsbereitschaft und technischen Fertigkeiten.

So gelten TYPO3 Websites als Zukunft der Webprogrammierung und wer mit der Zukunft gehen will, sollte sich den Profis anvertrauen.

Zwitschern mit Design – medienlounge bei Twitter

November 7th, 2009

twitterSeit Kurzem ist medienlounge auch mit Twitter online und dort erfährt man so Einiges. Es wird sich ausgetauscht, Tipps verteilt und Werbung gemacht. Besonders auf dem Themengebiet Webdesign gibt es täglich neue und auch interessante Links zu wertvollen Seiten im Netz, die sich mit Photshop, SEO oder Webdesign beschäftigen.

Und so wollen wir von medienlounge die besten Tweets auf unserem Blog für alle zugänglich machen. Manche sind lustig, manche kurios und einige werden sehr interessant sein.

Der erste Tweet in unserer neuen Rubrik kommt von „hochzeitsportal“. Dieser Account gehört, wie der Name schon verrät, zu einer Website die sich mit allen Dingen rund um Braut und Bräutigam. Von den Trauringen bis hinzu Kleid und Frack, bekommt man unter hochzeitsportal24.de alles für den schönsten Tag im Leben. Nur leider hat diese Seite optisch gesehen, sehr wenig mit „schön“ zu tun. Dieser Zustand soll jedoch verbessert werden, und so möchten die Betreiber ein neues Webdesign. Da Heiraten, aufgrund der hohen Scheidungsraten eh nicht mehr im Trend liegt, ist der Umsatz wahrscheinlich nicht mehr so hoch um sich ein Webdesign von professionellen Designern erstellen zu lassen und so griffen die Betreiber zu einer raffinierten Strategie.

twitter_hochzeitsportal_tweet

Webdesign Contest?! Na, wenn das Mal nicht eine fantastische Marketing Idee ist, die sich nebenbei noch für den Betreiber lohnt! Besonders wenn man Entscheidungsschwierigkeiten hat und im Grunde Anspruchslosigkeit an den Tag legt. So wird allen Teilnehmern, Hobby- oder Profi-Webdesignern, in lediglich 3 Stichpunkten erklärt, auf was sie beim neuen Webdesign für hochzeitsportal24.de beachten müssen. … wenn alle Kunden so einfach wären, hätten professionelle Webdesigner, viel zu früh Feierabend … In den meisten Fällen wird jedoch mehr Wert auf Umsetzung der Ideen der Unternehmen gelegt und so dürfen wir gespannt sein, ob die Idee „Webdesign Contest“ für das Hochzeitsportal aufgeht. Übrigens bekommt der Gewinner 500 Euro Preisgeld und Einsendeschluss ist vorläufig bis zum 31.01.2010 (auf die Verlängerung wird hingewiesen, falls kein „schönes“ Design dabei ist).

medienlounge wünscht viel Glück und bietet im Übrigen auch „schöne“ Webdesigns ohne Webdesign Contest!

Bildquelle: http://jasonh1234.deviantart.com/