Am 04. März war es soweit: die fünfte Staffel von Germany’s Next Topmodel hat begonnen. In einem offenen Casting in Köln hatten knapp 2000 junge Frauen die Chance, sich Heidi Klum und ihrer neuen Jury zu präsentieren. Mit dabei sind diese Mal der Fotograf Kristian Schuller und Qualid “Q” Ladraa, der sich als Berater des Ed-Hardy-Designers Christian Audigier einen Namen gemacht hat.

Heidi Klum und ihre neue Jury
Doch trotz der Begeisterung der Teilnehmerinnen, wurde im Vorfeld der Staffel vermehrte Kritik an Heidi Klum und ihrer Show laut. In diversen Zeitschriften und im Internet wird an der Geschäftsfrau aus Bergisch-Gladbach kaum noch ein gutes Haar gelassen. So kursiert etwa die These, das Model habe Angst vor der jüngeren Konkurrenz und wähle deswegen nur “normale” Mädchen unter die letzten Kandidatinnen. Modelmaße, wie man sie von den internationalen Laufstegen kennt, hat hier kaum eine und auch die Gesichter geraten schnell in Vergessenheit, da sie eher durchschnittlich als markant sind. Dieser Vorwurf wäre insofern berechtigt, als dass die mittlerweile 36-Jährige in ihren Testimonials immer mehr von ihren jüngeren, selbst gefundenen Topmodels wie Lena Gercke, Barbara Meier oder Sara Nuru abgelöst wird. Zu bedenken bleibt aber, dass diese Damen von Klums Vater Günther gemanagt werden und deren Einnahmen aus Werbung auch für Heidi selbst lukrativ sind.
Deutlich wird vor allem eines: Heidi Klum, die sich gerne als die rheinische Frohnatur präsentiert und Wert auf ihre deutsche Disziplin legt, wird meist nur noch als die knallharte Geschäftsfrau wahrgenommen, die sich in den letzten Jahren ihre eigene Corporate Identity geschaffen hat. Ihr Name hat Markenwert, sie besitzt ihre eigene Schmuckkollektion, ist Designerin von Schuhen und Schwangerschaftsmode, wirbt unter anderem für McDonalds und Douglas. Klum ist Perfektionistin und inszeniert sich und die Welt um sich herum gekonnt. Es bleibt also nur abzuwarten, wie sie das mittlerweile fünfte deutsche Topmodel in ihr Werbeimperium einbinden wird.
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Diese Entscheidung lässt heute ein großes Echo an Kritik aus aller Welt erschallen. Wieso? Warum? Weshalb? Hat eine Marke wie Mc Donalds das denn wirklich nötig? Auch wenn die Änderung nur ein Farbwechsel ist, kann dies sich auf die Corporate Identity der Marke auswirken. Hier drängt sich die Frage auf, will Mc Donalds das sogar? Seit einigen Jahren kämpft das Marketing gegen den fettreichen Ruf von Fast Food und das mit erfolgreicher Strategie! So essen wir heute nicht nur McRibb, BicMac und Cheeseburger, sondern essen Salate als Vorspeise, snacken mit einem Wrap und gönnen uns eine Obsttüte während unsere Kiddis Möhrchen und Milch in ihrer Junior Tüte finden. An diese verkehrte Welt haben wir uns jedoch gewöhnt und über den Kundenzuwachs kann sich McDonalds nicht beklagen. Bio ist plötzlich ein Thema und das gefällt den Damen und Herren aus der Marketing Abteilung des goldenen „M“s wohl sehr. Was innen mit neuen Produkten und einem McCafe anfing, wird nun auch äußerlich zu spüren sein. Leicht befremdlich soll mit dem „grünen Logo“ nun ein Zeichen der Umwelt gesetzt werden. So wird nicht nur der visuelle Aspekt Neuerung erfahren, sondern auch die Markenidentität. Weg vom Dickmacher – hin zum Fitmacher! Eine gute PR-Maßnahme ist es ohne hin, eines der bekanntesten und so auch besten Logos der Welt, einem Relaunch zu verpassen.