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Aten Design Group traegt Internet Explorer 6 zu Grabe

Donnerstag, März 11th, 2010

Die Webdesign-Firma Aten Design Group hat in Denver Microsofts Browser Internet Explorer 6 (IE6) in einer Trauerfeier zu Grabe getragen. Offizieller Todestage sei der 1. März 2010, wie der eigens dafür eingerichteten Website zu entnehmen ist. Auf http://ie6funeral.com können auch Sie Ihre Anteilnahme bekunden.

Microsoft selbst schickte Blumen und eine Grußkarte mit den Worten: Thanks for the good times, IE6. See you at MIX where we’ll show a little piece of IE heaven. Insider gehen davon aus, dass es sich hier um eine Anspielung darauf handelt, dass Microsoft auf der MIX, die von 15. bis 17. März in Las Vegas stattfindet, eine Vorschau auf den Internet Explorer 9 geben wird.

Laut Net Applications nutzen weltweit nach wie vor 19,76 % der Internetuser den alten Browser. Darunter sind vor allem Unternehmenskunden, die ihre Anwendungen auf den IE6 zugeschnitten haben. Diese Kunden warten zusehends mit den Updates, obwohl neuere Versionen besser und sicherer sind. Vor allem durch die von der EU geforderte Browser-Auswahl sollen User schließlich die Möglichkeit haben, alternative Browser zu wählen.

Diverse Forderungen, dass der Support für den IE6 endlich eingestellt werden soll, gibt es schon seit geraumer Zeit. Nach und nach stellt Google die Unterstützung verschiedener Services und Applikationen ein, die Unterstützung für YouTube soll am 13. März auslaufen, was nun tatsächlich zum Niedergang des Browsers geführt haben mag. IE6-User können die Services zwar noch verwenden, doch neu entwickelte Features funktionieren möglicherweise nicht mehr.

Zum Abschluss gibt es hier noch ein kleinen Einblick in die Trauerfeier:

Was ist CMS?

Samstag, November 21st, 2009

cmsCMS steht für Content-Management-System und übersetzt sich mit „Inhaltsverwaltungssystem“. Es ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung und Bearbeitung von Inhalten. Es ermöglicht das Komfortable organisieren von Text- und Multimedia-Dokumenten meist für Webseiten. Autoren solche Texte (Content) könnten ein CMS auch ohne Kenntnisse in HTML oder Programmierung bedienen.

Auf medienneutrale Datenerhaltung wird bei einem CMS besonderen Wert gelegt. So bietet ein Content-Management-System, auf Wunsch auch die Möglichkeit, Inhalte zum Beispiel als PDF-oder HTML-Dokument abzurufen. Die Formate werden dann erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert.

Ein CMS kann verschiedenste Systeme transportieren. So unterscheidet man zwischen serverseitigem CMS, clientseitigem CMS, Dynamik und Statistik, Statisches Systeme, volldynamische Systeme, hybride-und halbstatische Systeme. Jedes hat differenziert angelegte Möglichkeiten und Vorteile die sich dem Anwender für seine Zwecke anpassen lassen.

So kann ein CMS zur Unterstützung von Publishing-Prozessen dienen, an dem sich mehrere Personen verschiedener Aufgabenbereichen beteiligen können. So besteht die Option der Überprüfung und Versionierung von eingestellten Texten. Das macht es leicht innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft kontrollierte Prozesse zu führen. Auch für den Webprogrammierer bietet ein CMS die Chance der Vorlagenbereitstellung. So lassen sich unkomplizierter verschiedene Typen von Einzelseiten (Templates) oder Web-Sites.

Mit Hilfe eines Content-Management-Systems kann der Betreiber einer Website, seine Inhalte selbstständig pflegen und dass ohne fachkundliche Kenntnisse der Programmierung oder HTML-Formatierung.

Bilsquelle: http://www.jung-newmedia.de

Was ist HTML?

Sonntag, November 15th, 2009

htmlHTML steht für Hypertext Markup Language und beschreibt sinngemäß eine Auszeichnungssprache, die auf Text basiert. Sie dient der Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks innerhalb Dokumenten. Solche Dokumente sind die Basis des World Wide Webs und werden mittels eines Webbrowsers dargestellt. Neben der Funktionsweise Inhalte einer Website darzustellen weist HTML auch zusätzliche Angaben wie Metainformationen.

Oftmals wird HTML als Programmiersprache ausgewiesen, jedoch ist sie als Auszeichnungssprache nicht programmiert sondern geschrieben. Zum anschaulichen Vergleich eignet sich das ähnliche Konzept das Satzsystems Tex/LaTeX, das bei der Ausgabe eines Dokuments im Gegensatz zur visuellen Web-Veranschaulichung, per Drucker auf Papier ausgegeben wird.

Ein HTML-Dokument besteht in seiner Zusammensetzung aus 3 Bereichen. Am Anfang der Datei steht der Dokumenttypdeklaration oder auch Doctype der die Definition dessen angibt (Bsp: HTML 4.01.Strict). Dann wird der HTML-Kopf (auch HEAD aufgewiesen) geschrieben. Dieser enthält technische und dokumentarische Informationen, die jedoch zum Großteil nicht über den Webbrowser vom User wahrgenommen werden kann. Um ein klassisches HTML-Dok abzurunden, kommt im dritten Schritt der Body – also HTML-Körper – zum Einsatz. Dieser enthält schließlich die anzuzeigenden Informationen.

Zur Erstellung eines solchen HTML-Dokuments stehen dem Anwender drei verschiedene Varianten zur Verfügung: Strict, Transitional und Frameset. So sind verschiedene Funktionen geboten, dessen Auswahl vom Anwendungszweck beeinflusst werden. Die neuste Version von HTML nennt sich XHTML und befindet sich derzeitig in stetiger Weiterentwicklung.

HTML ist ein wichtiges Element in der Webdarstellung, ohne das das World Wide Web nicht das wäre, was es ist.